Der Pfeilbau | Drucken |  E-Mail

Pfeilschaftarten





Meine bevorzugten Hölzer für Pfeilschäfte sind:





  • grüner und roter Hartriegel

  • wolliger, gemeiner und spitzblättriger Schneeball



Die Schäfte werden im Herbst gesammelt.  Die gesammelten Schäfte werden zu einem halben

Dutzend (6Stk.) in einem kleinem Bündel trocken gelagert. Am besten ist es, wenn sie gerade

gewachsen sind und am Nordhang standen, da sie dann wenig Nebentriebe haben.

Bei der Auswahl muß man noch weiteres beachten. Sie sollten eine etwaige Länge von

ca. 70 cm, am oberen Ende mindestens 1 cm und unten 1,5 - 2 cm Durchmesser haben.

Nach dem Zusammenbündeln müssen die Schäfte 1 Monat trocken gelagert werden.



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warten......warten........warten......warten..... :) ahh, endlich 1 Monat rum.



Zu Beginn werden die dicken Enden gerade abgesägt und der Pfeil auf die gewünschte

Länge geschnitten (60 - 65 cm) .

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Die äußere Borke wird nun mit einem scharfem Messer abgeschabt

und danach wieder gebündelt um damit es einen weiteren Monat trocknen kann.

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warten......warten.......warten......warten.......

Nun gehts ans Eingemachte :)







Die Pfeile werden als erstes mit einer Heißluftpistole begradigt. An den etwas runden Stellen

einfach das Holz damit erhitzen und entgegen der Krümmung biegen.

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Zum Pfeilbau benötigt man 2 kleine Hobel und ein scharfes Messer.

Bei einem Hobel ist das Messer grob, und beim anderen fein eingestellt.

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Man dreht den Pfeil in der einen Hand leicht und hobelt gleichzeitig  über den gesamten

Pfeilschaft. Das gleichmäßige Drehen ist sehr wichtig damit der Pfeil seine runde Form behält.

Durch dieses Hobeln bekommt man die Seitentriebe und kleine Unregelmäßigkeiten weg.

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Da beim Hobeln kleine Schaberillen entstehen schabt man mit dem scharfen Messer nochmals

über die Oberfläche um sie zu entfernen.

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Ich habe mir ein Locheisen zur Hilfe vorgefertigt um

den Pfeilradius einzuhalten. In dieses Eisen habe ich ein 8 mm großes Loch gebohrt. Es ist immer

gut den Pfeilschaft zwischendurch zu prüfen.

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Der Schaft muß dann mit dem Hobel wie vorher

beschrieben weiter bearbeitet werden, falls er nicht den Durchmesser aufweist. Am besten ist es,

wenn der Pfeil vorn 7,5 mm, in der Mitte 8 mm und hinten wieder 7,5 mm hat.

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